Video-Andachten | 

Andachten in der Zeit der Corona-Pandemie.

Auf dieser Seite finden Sie links zu Video-Andachten und -Gottesdiensten von Pfarrer Wachsmuth. Die Aufstellung wird laufend ergänzt. Zum Öffnen der Datei nur auf den jeweiligen Sonntagsnamen klicken 

Sonntag Judika

Palmsonntag  

Karfreitag 

Coronavirus | 

Alle Kreise, Gottesdienste und Veranstaltungen fallen in den kommenden Wochen aus!

Die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen informiert auf ihrer Webseite über weitere Maßnahmen, Angebote und Links zu Online-Gottediensten.

 Spezielle Online-Angebote:

Osterbrief des Landesbischofs: https://www.evlks.de/aktuelles/alle-nachrichten/nachricht/news/detail/News/osterbrief-von-landesbischof-tobias-bilz/ 

Livestream-Seite der Landeskirche: https://www.evlks.de/aktuelles/gottesdienst-im-live-stream/

Livestream-Gottesdienste der Ev.-Luth. Landeskirche: https://www.youtube.com/watch?v=-2WdYPVSQ80&feature=youtu.be

Livestream-Gottesdienste beim ERF:     www.erf.de - unter "Gottesdienste"

Online-Kindergottesdienste:

https://m.youtube.com/channel/UCsnIncp_DV3YPMkif-4Npgg?view_as=subscriber

Instagram Seite: "online kindergottesdienst" 

Sonntag Judika - Gruß an die Gemeinde | 

Liebe Gemeinde,

wegen der Corona-Pandemie und abgesagter Gottesdienste (auf Grund des Erlasses der Bundesregierung) habe  ich  

zum Sonntag Judika, den 29. März 2020,  ein Video für Sie / euch aufgenommen.

Zum Video hier klicken oder auf www.youtube.com in der Suchleiste eingeben: KG Bärenwalde/Lichtenau KG Hartmannsdorf/Giegengrün.". 

Außerdem empfiehlt Pfarrer Wachsmuth eine Predigt von Pfarrer Geipel  (Bad Elster) zum Thema Corona anzuhören.

Herbert Schott im Auftrag von

Impuls  | 

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.

Psalm 50,15 

Liebe Gemeinde 

In den letzten Tagen ist die „Not“ der Corona-Pandemie und die Dramatik ihrer tatsächlichen wie noch möglichen Auswirkungen innerhalb kurzer Zeit immer stärker zutage getreten. Weltweit und hier bei uns haben Menschen Angst, fühlen sich verunsichert und bedroht. Die Gefahr ist real, aber nicht abschätzbar. Die Infektionswege kennen wir nicht. Wirkliche Hilfen – Medikamente, Impfstoffe und Heilungsmethoden – gibt es noch nicht. Nur die Möglichkeit, durch strikte Einhaltung hygienischer Regeln die Ausbreitung zu verlangsamen.

Das oben zitierte Psalmwort nimmt auf die Not des Volkes Israel Bezug. In der Regel beten ja die Psalmisten zu Gott, reden ihn an mit Dank und Lob, Bitte und Klage. Asaf, der Beter des 50. Psalms, tritt jedoch eher prophetisch als Sprachrohr Gottes auf. Der Herr redet durch ihn. Hier spricht Gott selbst. Und für uns wie für Israel in alter Zeit ist Hören angesagt. Im Psalm kritisiert Gott sein Volk. Offenbar hatten die Israeliten ihr Vertrauen auf IHN durch das Vertrauen auf den Tempel und ihre Gottesdienste ersetzt. Sie lebten nach ihren Vorstellungen von Glauben und „Kirche“ und begnügten sich mit korrekten Überzeugungen. Sie besuchen zwar ihre Gottesdienste, suchten aber nicht mehr Gott, verließen sich auf sich selbst, statt ihm zu vertrauen. Doch diese fragliche Glaubens- und Lebenspraxis half ihnen nicht angesichts der Bedrohungen, denen sie ausgesetzt waren.

Teil der konstruktiven Kritik Gottes ist nun aber auch ein Aufruf, der zugleich die Einladung ausspricht, ihn anzurufen und damit wieder in Kontakt mit ihm zu treten.

Vielleich geht es Ihnen auch wie mir: Oft erinnere ich mich erst in der Krise an Gottes Macht und bitte um Hilfe. „Not lehrt beten“ – Diese Erfahrung kann ich bestätigen. Wenn die Dinge gut laufen und meine Vorhaben gelingen, schreibe ich Erfolg und Gelingen oft mir selber zu und meine, ihn nicht zu brauchen.

Wie wohltuend, dass Gott nicht beleidigt ist, weil wir ihn nicht zweckfrei aufgesucht haben, sondern erst wegen eines Problems zu ihm kommen. Nein, er freut sich, wenn wir uns in der Notlage an ihn erinnern und ihn anrufen. 

Wie die Blinden und Aussätzigen Jesus in ihrer Not angerufen haben, dürfen auch wir ihn bitten: „Kyrie eleison!“, „Herr,… erbarme dich über uns!“(Mt 20,30; Lk 17,13). Angesichts unserer aktuellen Not dürfen wir rufen:  Herr, hilf uns und bewirke, dass die Corona-Epidemie bald aufhört, dass diese Viren die ansteckende Wirkung und ihre zerstörerische Kraft verlieren. Bitte erhalte uns und unseren Mitmenschen Gesundheit und Leben, bewahre uns vor Krankheit und Gefahr. Gib, dass materielle Verluste sich in Grenzen halten und wir bald zur Normalität zurückkehren können. 

Indem wir ihn in der Not anrufen, gestehen wir aber auch unsere Hilfsbedürftigkeit ein. Die augenblickliche Krise erinnert an unsere Grenzen. Trotz aller möglichen Maßnahmen haben wir die Lage nicht unter Kontrolle. Er schon. Das gestehen wir ein, wenn wir ihn in der Not anrufen: Herr, wir sind auf deine Hilfe angewiesen. Auch jetzt sind wir in deiner Hand. Nichts kann uns von dir und deiner Liebe trennen. Das bekennen wir. Darauf vertrauen wir. In deine Hände begeben wir uns.

 Die Passionszeit erinnert uns gerade auch angesichts der aktuellen Krise an ein Zweifaches: Zum einen daran, dass wir Menschen durch einen noch weit gefährlicheren Erreger bedroht sind. „Sünde“ nennt die Bibel dieses tödliche Virus, jene Macht, die uns zwingt, Gott zu misstrauen, andere Menschen und uns selbst zu zerstören, obwohl wir das vielleicht gar nicht wollen. 

Zugleich erinnert die Passionszeit auch daran, dass Gott uns längst einen Weg zur Heilung, Rettung und Hilfe eröffnet hat. Jesus ist dieser Weg: Er hat sich vom „Virus“ der Sünde freiwillig infizieren lassen, damit wir daran nicht zugrunde gehen. Sein stellvertretendes Sterben bringt uns bleibendes Leben, weil Gott ihn vom Tod erweckte. Jesus ist auch die Erhörung der Gebete vieler Israeliten, die Gott in der Not ihrer Entfremdung angerufen haben. 

Wer auf ihn – den auferstandenen Gekreuzigten - schaut, gewinnt das Vertrauen, dass er gerettet ist, dass ihm persönlich vergeben wurde. Dass Gott ihn von den Konsequenzen der Sünde befreit hat. Zu den Folgen der Sünde gehört auch der Tod und die Angst davor. Und gerade von diesen Folgen hat Jesus durch seinen Opfertod am Kreuz befreit. Viele Menschen haben jetzt Angst vor den tödlichen Folgen des Corona-Virus. – Im Hebräerbrief wird gesagt, dass Jesus die erlöst hat, die aus Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten (Hebr 2,15).

Das geschenkte Vertrauen zu Jesus, die Zuversicht, vom Vater angenommen zu sein, zur Familie Gottes zu gehören und ewiges Leben zu haben, macht uns als Christen nicht immun gegen die Corona-Epidemie, kann aber unsere Angst überwinden und Geborgenheit vermitteln. Der Glaube schließt die Gewissheit ein, dass uns nichts und niemand mehr von der Liebe Gottes trennen kann, nicht einmal der Tod. Lasst uns Jesus als Retter anrufen. Er befreit von Todesfurcht und erfüllt uns mit Hoffnung auf Zukunft.

Möglicherweise birgt die Corona-Krise in sich auch die Chance, uns auf Wesentliches zu besinnen. Durch Schul- und Arbeitsausfall entstandene Freiräume könnten genutzt werden, mit Gott zu reden, in der Stille auf ihn zu hören, seine Worte auf uns wirken zu lassen, im Dialog mit ihm über uns selbst und unseren Weg, über eine Neusetzung der Schwerpunkte, Wichtiges und Nichtiges nachzudenken und das Erkannte umzusetzen.

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“(Mt 18,20) - In der aktuellen Lage gewinnt diese Verheißung Jesu nochmals eine tiefere Bedeutung. Sie kann motivieren, ihn in Familien und Kleinstgruppen anzurufen, z.B. an den Sonntagen zu den sonst üblichen Gottesdienstzeiten, auch untereinander Verbindung zu halten durch Briefe, E-Mails, SMS´ WhatsApps, auch einander anzurufen. Sie kann Kreativität freisetzen, neue Gestalten von Gemeinschaft und Unterstützung und moderne Kommunikationswege für die beste Botschaft der Welt zu suchen.

Mit der Aufforderung, ihn in der Not anzurufen, verfolgt Gott das Ziel, uns wieder in unsere Bestimmung zu führen: ihn zu preisen und in Übereinstimmung mit seinem Willen zu kommen.

Veranstaltungen, Gottesdienste und Abendmahlsfeiern abzusagen, ist etwas sehr Schmerzliches.

Mit der Umsetzung dieser Anordnung der Bundesregierung geben wir jedoch weder der Angst Raum, noch ist sie ein Zeichen für Unglauben hinsichtlich der bewahrenden Hand Gottes. Vielmehr drücken wir damit unseren Mitmenschen gegenüber aus: Ihr seid uns wichtig. Eure Gesundheit ist uns wichtig. Euer Leben ist uns wichtig. ER ist uns nahe, gerade jetzt, wenn wir Nähe dadurch zeigen, dass wir körperlich Abstand halten, um einander zu schützen. Deshalb wollen wir weiterhin mit unseren Entscheidungen in Abstimmung mit den verantwortlichen Stellen versuchen, Menschen gerecht zu werden und Leben zu bewahren. So ist es vielleicht nicht nur die Not, sondern die erfahrene Liebe Gottes, die einlädt, wieder mit ihm selbst Kontakt aufzunehmen und in der Begegnung mit ihm Gelassenheit, Geborgenheit und Freiheit von Furcht zu gewinnen.

 Bleiben Sie gesund, behütet und Gott befohlen.

Herzlich, Gottfried Wachsmuth, Pfarrer


 

Kirche Hartmannsdorf – Instandsetzungsarbeiten  | VORSICHT – VERBOT für Betreten von Gerüst

Während der zur Zeit laufenden Abbruch- und Bauarbeiten ist um die Kirche herum und auf dem Friedhof ERHÖHTE VORSICHT geboten. Unbefugten ist das Betreten des Gerüstes verboten. Für das Verständnis der Gemeindeglieder und Nutzer des Friedhofs danken wir.

Junge Gemeinde | 

Hallo Mädels und Jungs der Altersgruppe 14 plus

Die Junge Gemeinde trifft sich regelmäßig jeden Sonnabend um 19 Uhr im Jugendraum neben dem Pfarrhaus in Bärenwalde.

Das Leitungsteam würde sich sehr freuen, wenn auch

Du und Du und Du ... kommen würdest.